„Die Bildekräfte der Materie sind die Sprachen der Natur.
Meine Arbeit ist Denken im Stofflichen.“ |
Remo Albert Alig setzt sich mit philosophischen, mystischen und literarischen Themen auseinander. In seinem Werk versucht er das Wesen, die Sprache und Atmosphäre seines Gegenübers - von Mensch, Ding und Umgebung-sowie dessen Beziehung zum Kosmos zu ergründen, zu erforschen, auszuloten und im gestalterischen Dialog subtil in Erscheinung zu bringen. Seine Bilder und Wandarbeiten, raumgreifenden Installationen und Interventionen, enigmatischen Objekte und lyrisch-hermetischen Texte behaupten sich in stiller Präsenz und Schlichtheit durch ihre hohe Sinnlichkeit und strahlende Ruhe. |
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Marionna Fontana, Paris 2005
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Von einem vielseitigen Künstler zu sprechen, ist untertrieben. Remo Albert Alig ist in seiner Haltung viel mehr mit dem universalen Künstler der Renaissance verwandt: Er verbindet Malerei, Literatur, Philosophie, Alchemie, Mystik und Volkskunde zu einem hermetischen Kosmos, zu einem faszinierenden, weil vielschichten und hintersinnigen Oeuvre. (...) Auch bei Remo Albert Alig gilt, was die Qualität von Kunst ausmacht: ein optisches, sinnlich wahrnehmbares Ereignis, das indes hinter die reine Anschauung zielt und bei einer fortgesetzten Auseinandersetzung eine Schicht um die andere offenbahrt. |
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Dr. Beat Stutzer, ehem. Direktor Bündner Kunstmuseum
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(...) Remo Albert Aligs Werktitel sind allesamt ungewöhnlich, ausgefallen. Und doch sind es keine phantasievollen Wortschöpfungen um des Geheimnisses Willen. Hinter jedem verbirgt sich ein tiefer mythologischer, historischer Sinn. Und hinter jeder Arbeit steht ein langer Prozess, ein langer Weg vom Moment der Idee, der Entwicklung des Gedankens, bis schliesslich zur Ausführung und Gestaltung. Viele Arbeiten sind der Vergänglichkeit anheim gestellt, dessen ist sich der Künstler durchaus bewusst und weiss dennoch um etwas, das bei aller Unbeständigkeit - als Erinnerung - zurückbleibt. (...) |
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Gisela Kuoni, Kunstkritikerin |
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